Die Alte Nikolaikirche hat den Ruf einer Stätte vielfältiger und liebevoller Musik-Pflege.
In Gottesdienst, Orgel-Meditation, Advents-Vesper, sommerlicher Abendkirche, Konzert erklingen: Orgelmusik, Lieder, Motetten, Kantaten, Oratorien mit Solisten und Orchester.
Zuhörende fühlen sich in der eher kleinen Kirche mit ihrer hervorragenden Akustik sehr "persönlich angesprochen".
Zudem versucht die St. Paulsgemeinde mit ihrer offenen und lebendigen Stadtkirchenarbeit in der Alten Nikolaikirche einen Platz für interessante Austellungen zu bieten. Hierbei werden immer wieder ansprechende theologische Themen aufgegriffen.
Informationen zur Heinrich-Schütz-Kantorei finden Sie auch auf der Internetseite : www.MusikAltNikolai.de
Weitere Themen
Die St. Paulsgemeinde bietet in der Alten Nikolaikirche speziell im Sommer und im Advent vielfältige musikalische und kulturelle Veranstaltungen an.
Informationen zu geplanten Konzerten finden Sie im Bereich KALENDER.
Eine Übersicht über Konzerte insbesondere der Heinrich-Schütz Kantorei finden Sie auch unter www.MusikAltNikolai.de.

Im Jahr 2010 jährt sich Bachs Geburtstag zum 325. Male. Für uns ist das ein Anlass, die Kirchenmusik Bachs, der ja auch gerne als der „fünfte Evangelist“ bezeichnet wird, aufzuführen. Durch das Kirchenjahr ziehen sich zwei „virtuelle“ Zyklen: drei Veranstaltungen mit Kantaten und Oratorien sowie fünf Veranstaltungen mit Orgelwerken Bachs. Geplant sind folgende Konzerte und Gottesdienste, die jeweils um 17 Uhr stattfinden:
Die Alte Nikolaikirche bietet sich mit ihrem wunderschönen Innenraum ideal als Ort für Ausstellungen an.
Diese werden von der St. Paulsgemeinde im Rahmen der offenen Stadtkirchenarbeit organisiert.
Sie beziehen sich auf theologische Themen und können kostenfrei zu den Öffnungszeiten besucht werden. Ausstellungsankündigugen finden Sie im Bereich KALENDER.
Bemerkenswerte Ausstellungen waren z.B.:

Diese Aktion fand vom
4.–12. Oktober 2010
in unserer Kirche statt.
Die Amerikanerin Jenny Holzer (geb. 1950) zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen unserer Zeit. Sie hat weltweit Kunstprojekte und Ausstellungen realisiert und gewann zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Goldenen Löwen der Biennale von Venedig (1990).
Ihre Werke, das Spiel mit Texten, die das menschliche Sein reflektieren,
finden sich in Museen auf der ganzen Welt, in Deutschland etwa in der Neuen Nationalgalerie und dem Deutschen Bundestag in Berlin.
Während der diesjährigen Frankfurter Buchmesse werden durch Jenny Holzer Texte Frankfurter Theologen und Literaten auf verschiedene Gebäude projiziert, u. a. Alte Nikolaikirche und Römer. Das Projekt realisiert die EKHN-Stiftung gemeinsam mit der Künstlerin unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Petra Roth.
| Anhang | Größe |
|---|---|
| Jenny-Holzer_for _frankfurt.pdf | 417.75 KB |
Karten für die Konzerte gibt es entweder über die Kantoreimitglieder oder an der Abendkasse in der Kirche (ca. eine Stunde vor Konzertbeginn).
Ausstellungen in der Alten Nikolaikirche sind kostenfrei.
Der übergemeindliche Chor an der Alten Nikolaikirche am Römerberg ist benannt nach dem Dresdner Hofkapellmeister Heinrich Schütz, 1585-1672, dem frühesten Meister, der theoretisch und praktisch für vielfältige Musikpflege anregend geworden ist.
1972 vereinte Horst Christoph Diehl seinen seit 1966 projektbezogenen Schütz-Kreis mit dem kleinen Chor der Paulsgemeinde zur regelmäßig wirkenden Kantorei.
2003 geht Kantor Diehl in den Ruhestand und übergibt die Kantorei an Karin Baumann.
In der Heinrich-Schütz-Kantorei singen ca. 50 Sängerinnen und Sänger. Die Probe findet donnerstags von 20.00 Uhr bis 21.45 Uhr im Gemeindesaal der Paulsgemeinde, Römerberg 9, statt. Für interessierte Sängerinnen und Sänger besteht die Möglichkeit der Einzelstimmbildung im Anschluß an die Chorprobe.
Ein "Laien-Chor" im Miteinander jüngerer und älterer Menschen, die alle vielfältig interessiert und engagiert sind, nicht nur bezüglich Musik: mit und ohne Stimmbildung und Notenkenntnis, Vom-Blatt-Singende und Übende, Gesellige und Einsame, Kirchenmitglieder und Konfessionslose, Selbständige und Angestellte, Lehrer, Schüler und Studenten - aus Frankfurt und Umland...
Weitere Infos unter www.MusikAltNikolai.de
Karin Baumann ist ein - wie sie selber sagt -"gemeindeeigenes Gewächs".
In der St. Paulsgemeinde wurde sie getauft, ging in den Kindergarten, Spielkreis und die Jungschar, wurde 1978 konfirmiert und hätte hier auch 1989 geheiratet, wenn nicht zu dieser Zeit die Kirche wegen der großen Renovierung geschlossen gewesen wäre.
Auch dem Kirchenvorstand hat sie zwei Jahre angehört. Und natürlich der Heinrich-Schütz-Kantorei, die sie 2003 als Leiterin übernimmt. Von Beruf her ist sie Lehrerin für Musik und Geschichte, hat aber inzwischen ihren Schwerpunkt auf die Chorleitung gelegt (Frauenkammerchor Cantilena).
So bleibt ihr auch viel Zeit für die beiden Kinder Adrian und Felicitas. Ihr Mann ist übrigens der Organist der St. Paulsgemeinde - Dr. Christian Baumann.
Mit der Heinrich-Schütz-Kantorei veranstaltet sie ein größeres Konzert im Jahr. Auf jeden Fall ist die Kantorei des öfteren im Gottesdienst zu hören, sei es a cappella, sei es mit Orgel oder kleiner instrumentaler Besetzung.
Was die Literatur angeht, ist sie sehr vielseitig interessiert und auch für Anregungen aus dem Chor heraus offen. Natürlich spielt der Namensgeber Schütz eine Rolle, ebenso Bach, Mozart, Schubert, Reger, Bruckner und die vielfältige englische Chormusik. Außerdem wirkt sie solistisch in Gottesdiensten mit.
Weitere Infos unter www.MusikAltNikolai.de
Dr. Christian Baumann
Seit langem spielt er schon die Orgel in den verschiedensten Gottesdiensten, eine ganze Reihe Jahre davon in der Alten Nikolaikirche. Das heißt, dass er ein "alter Hase" ist, was die Mitwirkung im Gottesdienst betrifft - übrigens eine tiefe Leidenschaft von ihm, wie er sagt, die Musik mit der Verkündigung zu verbinden. Doch nicht nur die Kirchenmusik gehört zu seinem Repertoire, er hat auch keine Berührungsängste dem Jazz oder der Unterhaltungsmusik gegenüber und probiert an der Orgel immer wieder neugierig Verschiedenes aus. Nur spannungsreich muss die Musik sein, darf nicht einfach so dahinplätschern. Die Orgel der Alten Nikolaikirche nennt er ein Instrument mit Seele, trotz mancher Schwächen - und lotet ihre Möglichkeiten aus. Aber auch Kammermusik hört er gerne und ab und an eine Wagneroper. Nun meint man fast, die Musik sei sein Hauptberuf, aber nein: Studiert hat er Physik und Chemie und arbeitet zur Zeit als Fachreferent für diese Fächer bei der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt. Zur Paulsgemeinde hat er über seine Frau Karin gefunden, die im Weckmarkt aufwuchs und bis zu ihrer Hochzeit dem Kirchenvorstand unserer Gemeinde angehörte und jetzt Kantorin der Heinrich-Schütz Kantorei ist, in der beide mitsangen. Die Musik verbindet die beiden. Und zuhause in Bad Vilbel wird mit den beiden Kindern natürlich auch viel Musik gemacht.
Klaus Erdmann
Seit vielen Jahren bereichert er immer wieder die Gottesdienste in der Alten Nikolaikirche mit seinem Orgelspiel, mit dem Singen und Musizieren von Liedern aus Taizé, mit seinen schönen Sommerbildern und Skulpturen. Er wurde 1937 in Jena in Thüringen geboren und fand schon früh seinen Weg zur Kirche und zur Orgelmusik. 1957 kam er nach Frankfurt. Nach dem Schulmusik- und Germanistikstudium unterrichtete er Musik und Deutsch am Lessing-Gymnasium bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2000, Ruhestand natürlich nur von der Schule! Öfters ist er auch im "mampf", dem bekannten Jazzlokal in Frankfurt, mit frühem Piano-Jazz (Ragtime, Blues, Evergreens) zu hören. In seinem Waldgarten vor den Toren Frankfurts findet er körperlichen Ausgleich, Motive für seine Bilder und Ideen für seine Skulpturen. Wie schön ist es, dass die Paulsgemeinde auch noch von seinem Können "profitieren" darf, vor allem von seinem Orgelspiel. "Die Orgel sehe ich als Partnerin der Verkündigung des Wortes Gottes im Gottesdienst an. Hell und freundlich soll sie erklingen, um Gott zu loben und zu preisen und ihm zu danken", sagt er selbst.