21.06.2026
Menschen müssen ihre Heimat verlassen, weil dort Krieg herrscht, es gewaltsame Konflikte gibt, sie verfolgt werden oder sie unter lebensbedrohlichen
Bedingungen leben.
Während die Zahl der Menschen, die als Asylsuchende Europa erreichen, sinkt, steigt die Zahl derjenigen, die auf der Flucht nach Europa ums Leben kommen. Sie sterben in seeuntüchtigen Booten, ersticken in Lastwagen, verhungern in der Wüste. Jeden Tag sterben Menschen, während Europa das Asylwesen weiter verschärft.
Wir möchten an alle Menschen erinnern, die oft namenlos gestorben sind, die nirgends beerdigt wurden. Das darf so nicht weitergehen.
Deswegen nennen wir die Namen der Verstorbenen und erinnern an die Umstände, unter denen sie starben. Wir setzen uns für die Menschenrechte aller ein, denn diese sind unteilbar.
Sonntag, 21. Juni, Alte Nikolaikirche 11.00 Uhr Andacht, anschließend Lesung der Namen von 11:20 Uhr bis 14:00 Uhr.
Wenn Sie auch Namen verlesene wollen, können Sie sich unter diesem Link [Anmeldung für einen Lesezeitraum] für einen Zeitraum von 20 Minuten anmelden.
