Wie geht das?

Hier bieten wir Ihnen verschiedene Informationen über bestimmte Bereiche, die Sie und ihre Familie vielleicht früher oder später einmal betreffen könnten.


Taufe

Jedes Elternpaar, bei dem einer der evangelischen Kirche angehört, kann sein Kind taufen lassen.

Bei der Kindertaufe brauchen Sie Paten für Ihr Kind. Ein Pate sollte der evangelischen Kirche angehören. Alle weitere Paten können einer anderen christlichen Konfession angehören.

Wer sein Kind taufen lassen möchte, meldet sich bei der Pfarrerin und verabredet einen Tauftermin und ein Taufgespräch.


Konfirmation

Mit der Konfirmation bekräftigten Jugendliche ihre Taufe. Der Konfirmandenunterricht vermittelt Grundwissen und leitet dazu an, Fragen des Glaubens zu erörtern und Folgerungen für das eigene Leben zu ziehen.

Der Unterricht umfaßt mindestens 70 Stunden. Es folgt dann zum Abschluss der Konfirmationsgottesdienst. Auch wer nicht getauft ist kann am Konfirmandenunterricht teilnehmen und konfirmiert werden, wenn sie/er sich vor der Konfirmation taufen läßt.

In der Regel sollten die Jugendlichen im achten Schuljahr am Konfirmandenunterricht teilnehmen. Die Anmeldung zur Konfirmation erfolgt über das Gemeindebüro. Hier kann auch erfragt werden, wann der Konfirmationsunterricht beginnt.


Erwachsenentaufe

Auch Erwachsene können sich taufen lassen.

Wenn Sie sich taufen lassen wollen, bieten wir Ihnen Gespräche an. Sie lesen ein Evangelium des Neuen Testamentes Ihrer Wahl und streichen dabei zu Hause die Sätze an, die unverständlich, schwierig, wichtig oder für Sie fragwürdig sind.

Im Gespräch darüber werden wir dann zu Ihren Lebensthemen und Fragen kommen, die Sie bewegen. Zum Abschluß der Gespräche können Sie Ihr eigenes Glaubensbekenntnis formulieren. Denn so ist es in der evangelischen Kirche: jede und jeder entscheidet selbst, was er oder sie glauben kann - auch wenn uns das Apostolische Glaubensbekenntnis mit allen evangelischen und katholischen Christen und Christinnen verbindet.

Die Taufe feiern wir dann gewöhnlich mit Ihrer Familie und Ihren Freunden im Abendmahlsgottesdienst in der Alten Nikolaikirche am Sonntag.


Trauung

Sie gehören zur Paulsgemeinde und möchten sich gerne kirchlich trauen lassen?

Wenden Sie sich bitte an das Gemeindebüro zur Vereinbarung eines Trautermins. Dort können Sie dann auch mit der Pfarrerin einen ersten Gesprächstermin festlegen, um alle organisatorischen und theologischen Fragen für Ihren schönsten Tag zu klären.

Wenn Sie NICHT zur Paulsgemeinde gehören, aber trotzdem in unserer Kirche heiraten möchten, finden Sie alle wichtigen Informationen unter dem Punkt Gasttrauungen.


Gasttrauung

Wenn Sie sich in der Alten Nikolaikirche trauen lassen möchten, aber nicht zur Paulsgemeinde gehören, so ist dies auch gerne möglich.
Einzige Voraussetzung: Sie oder Ihr Partner gehören der evangelischen Kirche an.

Wir bitten Sie jedoch in diesem Fall, Ihre/n Pfarrer/in selbst mitzubringen. 

Legen Sie bitte rechtzeitig mit unserer Ansprechpartnerin Frau Jahn (heiraten@alte-nikolaikirche.de) Ihren Trautermin fest.
Hier bekommen Sie auch weitere Informationen: z. B. wie Sie mit dem Küster oder dem möglichen Organisten Kontakt aufnehmen können.

Wir erbitten einen Unkostenbeitrag von 300,- Euro.
Mit dem Organisten treffen Sie eine eigene Honorarvereinbarung.

Orgelstücke zur Trauung, aus denen Sie auswählen können, finden Sie hier.


Wiedereintritt

Wenn Sie evangelisch getauft wurden und nach einem Kirchenaustritt wieder der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau angehören möchten, dann können Sie dies bei jeder/jedem Pfarrer/in unserer Landeskirche erklären.
Bitte vereinbaren Sie einen Gesprächstermin.

Normalerweise werden Sie daraufhin Glied der evangelischen Kirchengemeinde Ihres ersten Wohnsitzes, Sie können jedoch durch gleichzeitig persönliche Erklärung Ihre Kirchengemeinde innerhalb der Landeskirche auch frei wählen.

Wir freuen uns auf Sie als neues Gesicht in unserer Kirche und Gemeinde!

Hinweis: Weiter Informationen zum Wiedereintritt finden Sie auch auf der Internetseite des evangelischen Regionalverbandes Frankfurt.


Sterben+Trauer

Es gibt in der evangelischen Kirche viele Formen, wie man die letzten Stunden eines Menschen begleiten kann. So sind Pfarrerinnen und Pfarrer bereit, am Sterbebett zu beten, den Segen zu sprechen und das Abendmahl zu feiern.

Ein evangelischer Bestattungsgottesdienst ist Verkündigung der Auferstehungshoffnung. Ein Gottesdienst zur Bestattung setzt deshalb in der Regel voraus, daß der Verstorbene bei seinem Tode der Evangelischen Kirche angehört hat.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit unserer Pfarrerin.